VÖLKERRECHT „Haager Landkriegsordnung“

Grundgesetz Art. 25 „Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.

Die Haager Landkriegsordnung (HLKO) ist neben den Genfer Konventionen ein wesentlicher Teil des humanitären Völkerrechts.

Bestätigung der HLKO – durch das BUNDESPRÄSIDIALAMT, Gauck-Pieper

Die Haager Landkriegsordnung enthält für den Kriegsfall Festlegungen zur Definition von Kombattanten, zum Umgang mit Kriegsgefangenen, zu Beschränkungen bei der Wahl der Mittel zur Kriegführung, zur Verschonung bestimmter Gebäude und Einrichtungen von sozialer und gesellschaftlicher Bedeutung, zum Umgang mit Spionen, für Kapitulationen und Waffenstillstandsvereinbarungen sowie zum Verhalten einer Besatzungsmacht in einem besetzten Territorium.
Zum Umgang mit verletzten und erkrankten Soldaten verweist die Haager Landkriegsordnung auf die erste Genfer Konvention in den Fassungen von 1864 beziehungsweise 1906.

Völkerrecht HLKO – Haager Landkriegsordnung 1907

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